ALLE AUSGABEN

Ausgewählte Artikel 

Hier eine kleine Auswahl aus den Schwerpunktthemen in der Reihe VIVEKA – Hefte für Yoga.


Yoga und Gesundheit – Versuch einer Annäherung
Yoga Sūtra: Üben und Seinlassen
Yoga Sūtra: Was Leid verringert (klésa)
Wirkungen von Āsana (Kopfstand)
Āsana und Drüsen
Wirkung von Āsana
Āsana: Ardha uttānasana
Körperasymmetrien/Skoliose
Yoga und Fitness
Yoga auf dem Prüfstand
Schulter
Āsana: Krama
Geschichte des Prāṇāyāma
Neues über Rückenschmerzen 1
Neues über Rückenschmerzen 2
Menschlichkeit entwickeln
Yoga heilt 4: Meditation
Yoga in der Schule
Yoga in der Wissenschaft
Yoga im Alter
Im Gespräch: Thomas Metzinger
Im Gespräch: Ulrich Ott
Yoga im Nationalsozialismus
Travelling Yoga: Gespäche über das Yoga Sûtra
Wenn Yoga schadet
Wie Yoga heilt
Inhalt der Hefte 1-52
Yoga Sûtra heute: Vairâgya. Über Gelassenheit.
Persönlichkeit bilden
Āsanapraxis neu denken
Individualisieren in der Gruppe

  VIVEKA 06

Yoga und Gesundheit – Versuch einer Annäherung

Yoga und Gesundheit – Versuch einer Annäherung 

Auch wenn es der Erzählung nach das Gewahrwerden von Krankheit, (neben Alter und Tod) brauchte, damit sich der verwöhnte Prinz Siddharta auf den Weg machte, Buddha zu werden, gibt es sicher noch viele andere und angenehmere Anlässe als Krankheit, um über uns und unsere Aufgabe im Leben nachzudenken. Wichtig ist die Frage nach Gesundheit und Krankheit aber dennoch sicherlich für jeden Menschen. Im Berliner Yoga Zentrum führen wir viele Gespräche mit Menschen, die von Krankheit betroffen sind. Manche davon kommen zum Yoga wegen ihrer Krankheit, manche kommen mit der Frage, ob sie angesichts der Einschränkungen, die sich aus einer Erkrankung ergeben, trotzdem Yoga üben können. Oft wird Krankheit aber auch nur deshalb Thema, weil es gilt, in einer Yogapraxis Rücksicht zu nehmen auf eine ansonsten wenig beeinträchtigende Nebensächlichkeit. Der folgende Artikel möchte einige Fragen zum Umgang mit Krankheit thematisieren.

Artikel in Heft 06. Hier der gesamte Artikel als PDF: Yoga und Gesundheit – Versuch einer Annäherung

  VIVEKA 07

Yoga Sūtra: Üben und Seinlassen

Yoga Sūtra: Üben und Seinlassen 

Nagelbrett und Erdbeereis
Über Üben und Seinlassen

Was bringt uns auf dem Yogaweg voran? Von den vielen Antworten, die der große Text über Yoga, das Yoga Sūtra des Patañjali, auf diese Frage gibt, lautet die grundsätzlichste: „Die Praxis“ (abhyāsa) einerseits und „die Fähigkeit, sich nicht davon abbringen zu lassen“ (vairāgya) andererseits. Was damit gemeint ist, versucht der folgende Artikel zu erläutern, mit dem wir unsere Reihe über wichtige Konzepte des Yoga wieder aufnehmen.

Artikel in Heft 07. Hier der gesamte Artikel als PDF: Yoga Sūtra: Üben und Seinlassen

  VIVEKA 12

Yoga Sūtra: Was Leid verringert (klésa)

Yoga Sūtra: Was Leid verringert (klésa) 

Bewegungsfreiheit
Was Leid verringert

Die Dynamik und das Antlitz der Kräfte in uns, die Patañjali für Leid und Enge verantwortlich macht, war Inhalt eines ersten Artikels zum Thema klesha („Festgenagelt - Was uns Leid macht“) in Viveka Nr. 10. Im zweiten Artikel - ein dritter wird ihm folgen - wollen wir uns nun jener Frage zuwenden, die für Patañjali ganz im Mittelpunkt seiner Reflexionen und Darlegungen steht: Wie können wir diese leidbringenden Strukturen in uns verändern und ihre Macht über uns veringern?

Artikel in Heft 12. Hier der gesamte Artikel als PDF: Yoga Sūtra: Was Leid verringert (klésa)

  VIVEKA 17

Wirkungen von Āsana (Kopfstand)

Wirkungen von Āsana (Kopfstand) 

Mythos Kopfstand

In loser Folge wird VIVEKA in einer Serie von Artikeln thematisieren, auf welche Weise und in welche Richtung Āsanas ihre Wirkung entfalten. Dies ist kein einfaches Unterfangen. Über die Wirkungen von Āsana ist viel geschrieben worden und es ist schwer, sich zurechtzufinden zwischen Versprechungen, Wünschen, voneinander Abgeschriebenem und Realität. Unsere Betrachtungen werden eingeleitet von der Diskussion einiger Wirkungen von Āsana, die – obwohl oft und wiederholt behauptet – keinen Bezug zur Realität haben. Von dieser Vorgehensweise erhoffen wir uns, den Blick ein wenig freier zu machen für die wirklichen Qualitäten der Āsanas, die uns bei unserer Arbeit und in der eigenen Erfahrung täglich neu begeistern.

Artikel in Heft 17. Hier der gesamte Artikel als PDF: Wirkungen von Āsana (Kopfstand)

  VIVEKA 22

Āsana und Drüsen

Āsana und Drüsen 

Drücken hilft nicht
Âsanas und Drüsen
Serie: Über die Wirkung von Āsana

Unter dem Titel „Mythos Kopfstand“ haben wir in VIVEKA, Heft 17 begonnen, uns mit einigen weitverbreiteten Vorstellungen über die Wirkung von Āsanas auseinanderzusetzen. Interessierten uns dort die Wirkungen von Umkehrhaltungen, widmen wir uns im heutigen Teil unserer Serie den Einflussmöglichkeiten von Körperhaltungen auf die Drüsen. Leider zeigt sich auch hier, wie wenig brauchbar viele jener Erklärungsansätze sind, die sich zu diesem Thema in fast jedem gängigen Buch über Yoga finden lassen. Vielleicht wird Manchen das Herz schwer oder es kommt sogar Ärger auf, wenn sich oft genutzte und wohl vertraute Erklärungen zur Wirkung von Yogapraxis bei gewissenhafter Betrachtung als unzureichend oder gar falsch erweisen. Ersparen können wir uns diese Diskussion aber nicht. Im Gegenteil wird sie unseren Blick freier machen für ein besseres und angemesseneres Verständnis von Āsanas. Dies kann die Qualität des Unterrichtens und eigenen Übens nur verbessern.

Artikel in Heft 22. Hier der gesamte Artikel als PDF: Āsana und Drüsen

  VIVEKA 24

Wirkung von Āsana

Wirkung von Āsana 

Der Bauer durchsticht den Damm – So wirkt Yoga

Wie kann die Wirkung von Āsanas verstanden werden? In zwei Artikeln (Heft 17: „Mythos Kopfstand“ und Heft 22: „Āsanas und Drüsen: Drücken hilft nicht“) setzten wir uns damit auseinander, dass einige der weit verbreiteten Erklärungsversuche zur Wirkweise von Āsana einer aufrichtigen Prüfung nicht standhalten: ein fundierter Austausch über nachvollziehbare Erfahrungen und Beobachtungen wird allzu oft ersetzt durch pseudowissenschaftliche Erklärungen, unausgewiesene Versprechungen und mechanistische Vorstellungen von der Funktion des menschlichen Körpers und Geistes. Tatsächlich ist der Mensch aber ein vieldimensionales und komplexes Wesen und Yoga eine Methode, die sich in jeder Übung vieler Ebenen und Möglichkeiten bedient. Ihre Wirkweise zu erklären, braucht deshalb einen Ansatz, der die Besonderheit eines jeden Menschen ebenso berücksichtigt wie die Vielschichtigkeit der Übungen des Yoga. Es ist der Yoga selbst, der einen solchen Ansatz entwickelt hat und im Yoga Sūtra zur Diskussion stellt. Seine Grundzüge behandelt der folgende Artikel unserer Serie: „Wirkungen von Āsana“. Weitere Artikel über die praktische Bedeutung und Tiefe dieser Konzepte werden folgen.

Artikel in Heft 24. Hier der gesamte Artikel als PDF: Wirkung von Āsana

  VIVEKA 25

Āsana: Ardha uttānasana

Āsana: Ardha uttānasana 

Mit seinem Namen erinnert Ardha Uttānāsana an die wohl bekannteste Vorbeuge aus dem Stand: Uttānāsana. Die Unterschiede zwischen beiden Âsanas sind allerdings erheblich. Die Dehnung („uttāna“) der Rückseite des Körpers ist im Ardha uttānāsana von anderer Qualität und ungleich geringer als im Uttānāsana. In gewisser Weise ist diese Dehnung tatsächlich nur „halb“, wie es das entsprechende Sanskritwort „ardha“ auch nahe legt. Ardha Uttānāsana wird dadurch zu einem Āsana von ganz eigenem Charakter und besonderen Forderungen.

Artikel in Heft 25. Hier der gesamte Artikel als PDF: Āsana: Ardha uttānasana

  VIVEKA 26

Körperasymmetrien/Skoliose

Körperasymmetrien/Skoliose 

Aus dem Lot
Über Skoliose und andere Asymmetrien

Ungleichseitigkeiten des Körpers sind häufig. Welche Rolle spielen sie in der Praxis des Yoga? Wann sollten sie korrigiert werden und wie? Sollten erkannte Seitenunterschiede Anlass sein, besondere Übungen vorzuschlagen? Welche Risiken gibt es in der Āsanapraxis zu beachten, wenn ein Körper nicht im Lot ist? Welche Erkenntnisse aus medizinischer Sicht sind nützlich beim Umgang mit Skoliosen und anderen Seitendifferenzen? Auf diese und andere Fragen versucht der folgende Artikel einige Antworten zu geben. Dabei wird deutlich, wie wichtig es sein kann, die Besonderheiten einer Körperstruktur zu erkennen. Das gilt für Yoga Praktizierende ebenso wie für Yoga Unterrichtende. Gleichzeitig zeigt sich, dass es nicht immer ganz einfach ist, das einmal Beobachtete richtig zu deuten. Und noch mehr Fragen stellen sich, wenn es schließlich darum geht, daraus einen treffenden Praxisvorschlag zu entwickeln. Dafür kann natürlich kein noch so ausführlicher Artikel die notwendige Anschauung, Erfahrung und Diskussion ersetzen, die es im Yoga für einen professionellen Umgang mit diesem Thema braucht. Trotzdem hoffen wir, den Blick zu schärfen und einige Anregungen geben zu können für die eigene Praxis ebenso wie für den Alltag des Unterrichtens.

Artikel in Heft 26. Hier der gesamte Artikel als PDF: Körperasymmetrien/Skoliose

  VIVEKA 29

Yoga und Fitness

Yoga und Fitness 

Im offiziellen Gesundheitsbetrieb sind Yoga-Angebote im Rahmen präventiver Maßnahmen heute fast eine Selbstverständlichkeit geworden. An dieser Sichtweise wird sich wohl auch dann nichts ändern, wenn Sparzwänge der finanziellen Unterstützung von Yogakursen durch Krankenkassen vielleicht bald ein Ende bereiten. Ebenso wird es heute niemanden mehr wundern, wenn in einer Zeitschrift, einem Fernsehbericht oder einer Werbebroschüre unter der Rubrik »Fitness« oder »Wellness« auch von Yoga die Rede ist. Im Internet finden sich allein aus Deutschland über 40 000 Seiten, in denen Fitness und Yoga in Zusammenhang gebracht werden. Das liest sich dann zum Beispiel so: »...macht straff und stark: schön in Form mit Yoga«; »Yoga: Fitness, Wellness und Training für Körper, Geist und Seele«; »Wellness und Fitness von Yoga bis Solarium«; »Yoga, fernöstliche Fitness«. Ein Blick nach Amerika und in die dortigen Yoga-Zeitschriften lässt ahnen, dass dieser Trend bei uns seinen Höhepunkt noch längst nicht erreicht hat. Sicherlich fördert diese Entwicklung einen Blick auf Yoga, der von Oberflächlichkeit, Beliebigkeiten und oft auch kühl kalkulierten Marketing-Interessen geprägt ist. Niemand wird aber verhindern können, dass Yoga in der Öffentlichkeit immer wieder und immer häufiger in die Nähe von Fitness und Wellness gerückt wird. Der folgende Artikel widmet sich diesem ganz besonderen Blick auf Yoga und fragt, was dabei von einer Yogapraxis erwartet werden kann und was nicht. Zum besseren Verständnis werden auch wichtige physiologische Grundlagen und einige Trainingsmethoden dargestellt und diskutiert.

Artikel in Heft 29. Hier der gesamte Artikel als PDF: Yoga und Fitness

  VIVEKA 31

Yoga auf dem Prüfstand

Yoga auf dem Prüfstand 

Eine Studie von Steffen Brandt über die Wirksamkeit von Yoga

Seriöse, den heutigen wissenschaftlichen Standards tatsächlich entsprechende Studien über Yoga gibt es nur sehr wenige. Das überrascht gerade angesichts der immer größeren Aufmerksamkeit, die Yoga in der Öffentlichkeit erfährt. Auffallend ist auch der bisherige Mangel an empirischen Untersuchungen zum Yoga innerhalb der psychologischen Forschung. Anders als für etablierte Verfahren wie die »Progressive Muskelrelaxation« oder das »Autogene Training« sind empirische Studien zur Wirksamkeit von Yoga die Ausnahme. Die jetzt von Steffen Brandt vorgelegte Arbeit ist ein erster Schritt, diesen Missstand zu überwinden. In einer Studie bei DaimlerChrysler in Berlin wurde Yoga mit Autogenem Training verglichen und die Wirkungen beider Verfahren mit Hilfe umfangreicher Befragungen dokumentiert. Ein wichtiges Ergebnis vorweg: Yoga steht dem allgemein anerkannten und etablierten Autogenen Training hinsichtlich seiner positiven Wirkungen in nichts nach. Das wird Yogapraktizierende und Yogalehrende kaum überraschen. In der öffentlichen Diskussion vor allem im Bereich von Gesundheit und Gesundheitsvorsorge ist ein auf diese Weise erbrachter Nachweis der Wirksamkeit von Yoga aber von einiger Bedeutung. In der heutigen Ausgabe von VIVEKA dokumentieren wir deshalb wichtige Teile dieser Studie. Dabei wird auch deutlich, welcher Aufwand nötig ist, um einer Studie die Anerkennung heutiger Wissenschaft zu sichern. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Behauptung, die Wirkung einer bestimmten Methode sei „wissenschaftlich erwiesen“, viel zu oft bloße Augenwischerei ist. Der Autor und die Redaktion von VIVEKA haben sich um eine möglichst verständliche Sprache bemüht. Trotzdem wird dieser Artikel dem/r mit wissenschaftlicher Schreib- und Denkweise nicht sehr vertrauten LeserIn manchmal etwas Mühe abverlangen.

Artikel in Heft 31. Hier der gesamte Artikel als PDF: Yoga auf dem Prüfstand

  VIVEKA 33

Schulter

Schulter 

Aus der Praxis
Die Schulter

In diesem Artikel möchten wir uns dem Schultergelenk widmen. Kaum eine Āsanapraxis, in der nicht auf die eine oder andere Weise das Schultergelenk ins Spiel kommt. Wie so oft, wird uns dies erst dann bewusst, wenn dabei ein Problem auftritt, wie etwa ein Schmerz oder eine Bewegungseinschränkung. Was sind die Besonderheiten des Schultergelenks? Welche Störungen können auftreten, wie können sie erklärt werden? Was bedeuten diese Probleme bei der Praxis von Āsanas? Was kann im Yogaunterricht getan, was sollte gelassen werden? Diesen Fragen wollen wir im Folgenden nachgehen.

Artikel in Heft 33. Hier der gesamte Artikel als PDF: Schulter

  VIVEKA 34

Āsana: Krama

Āsana: Krama 

Āsana – Gruppenunterricht
Das Prinzip »krama«
absichtsvoll, achtsam, schrittweise

In unserer Serie diskutieren wir dieses Mal nicht nur eine Übung, sondern einen ganzen Āsana-Kurs. Anders als bisher steht in diesem Kurs kein besonderes Āsana im Mittelpunkt, sondern ein »Thema« und – auch anders als bisher – ist der Kurs ausdrücklich für den Gruppenunterricht konzipiert. Dabei sollen heute und in den weiteren geplanten Artikeln dieser Art einige Themen vorgestellt werden, die sich für den Āsana-Unterricht in Gruppen vielfach bewährt haben. Thema heute ist das Prinzip »Krama«, das schrittweise, achtsame und absichtsvolle Voranschreiten im Üben. Wir zeigen eine der vielen Möglichkeiten, wie dieses Prinzip auf interessante Weise erfahrbar gemacht werden und in seinen vielfältigen Dimensionen dem Unterricht Inhalt geben kann. Gleichzeitig ergreifen wir die Gelegenheit, einige wichtige und grundlegende Konzepte darzustellen, die für den Aufbau einer Übungsabfolge von Bedeutung sind. Zukünftig werden in unserer Āsana-Serie in lockerer Folge weitere solcher Themen und Kurse vorgestellt, die sich in besonderer Weise für den Gruppenunterricht eignen. In der nächsten Ausgabe von VIVEKA allerdings wird hier wieder ein Āsana im Mittelpunkt stehen: Supta baddha koṇāsana.

Artikel in Heft 34. Hier der gesamte Artikel als PDF: Āsana: Krama

  VIVEKA 35

Geschichte des Prāṇāyāma

Geschichte des Prāṇāyāma 

Kurze Geschichte des Prāṇāyāma
von Uwe Bräutigam

Wenn wir über Prāṇāyāma sprechen, haben wir bestimmte Übungen und Konzepte im Kopf. Prāṇāyāma hat jedoch eine lange Geschichte, in der sich die Übungsweise und die Konzepte immer wieder verändert haben. Prāṇāyāma ist selbstverständlich nicht fertig vom Himmel gefallen, sondern wurde von Yogins über Jahrhunderte herausgebildet. Dabei gab es damals, wie es sie heute gibt, verschiedene Möglichkeiten, mit dem Atem im Yoga umzugehen. Der erste, der dies bereits 1955 in einem kleinen Aufsatz mit dem Titel „Evolution of Prāṇāyāma“ dargelegt hat war der Gelehrte und Yogi Sw. Kuvalayānanda aus Lonavla. Sein kurzer Text hat mir Anregungen und nützliche Hinweise gegeben, um einen Vortrag mit dem Thema: „Prāṇāyāma in den Texten“ auf dem Prāṇāyāma-Kongress des BDY in Bensberg im September 2005 zu halten. Der nachfolgende Artikel führt die dort vorgetragenen Gedanken aus und ergänzt sie.

Artikel in Heft 35. Hier der gesamte Artikel als PDF: Geschichte des Prāṇāyāma

  VIVEKA 37

Neues über Rückenschmerzen 1

Neues über Rückenschmerzen 1 

Studie: »Yoga lindert chronische Rückenschmerzen«

Zusammenfassung: Bei chronischen Schmerzen des unteren Rückens können Yogaübungen deutliche Linderung verschaffen. Bei den Probanden verbesserte sich die Beweglichkeit und die Schmerzsymptomatik deutlicher als in den zwei Vergleichsgruppen. Auch in den darauf folgenden 14 Wochen verbesserte sich die Symptomatik der Yogagruppe kontinuierlich, während sich das Befinden der anderen Probanden wieder leicht verschlechterte. Dies wurde auch an der Menge der eingenommenen Schmerzmittel deutlich: lediglich 21 Prozent der Yoga übenden StudienteilnehmerInnen nahm nach eigenen Angaben in der 25. Woche nach Studienbeginn ein Schmerzmittel ein, während dies in den Vergleichsgruppen bei 50% (Physiotherapiegruppe) bzw. 57% (Buchgruppe) der Fall war. Das Deutsche Ärzteblatt schließt: »Andere anstrengendere Yogastile wie Vinyāsa könnten für Rückenschmerzpatienten, die keine Erfahrung mit Yoga haben, möglicherweise nicht geeignet seien, so die Autoren. Sie folgern, dass die in der Studie benutzte Art und Weise, Yoga zu unterrichten (viniyoga) eine sichere und effektive Methode zur Behandlung von Rückenschmerzen darstellt.«

Artikel in Heft 37. Hier der gesamte Artikel als PDF: Neues über Rückenschmerzen 1

  VIVEKA 38

Neues über Rückenschmerzen 2

Neues über Rückenschmerzen 2 

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland: Würde man am gleichen Tag alle Deutschen fragen, wie es zur Zeit um ihren Rücken bestellt ist, würden fast 40% angeben, unter Rückenschmerzen zu leiden. Bei der Anzahl der Tage und der Fälle von Arbeitsunfähigkeit stehen Rückenschmerzen an erster Stelle. Trotzdem wurde ihre wissenschaftliche Untersuchung lange Zeit vernachlässigt: »Am erstaunlichsten finde ich es, dass so wenig wissenschaftlich gut fundierte Forschung über ein so großes und verbreitetes Problem betrieben wurde. Von allen kontrollierten medizinischen Studien befassten sich bisher nur 0,2% mit Rückenschmerzen« schreibt im Jahr 2000 Egon Jonsson im Vorwort zu einem Buch, das bis heute große Wirkung auf das neue Verständnis von Rückenschmerzen hat. Inzwischen hat sich die Landschaft wissenschaftlicher Untersuchungen zu diesem Thema deutlich gewandelt und wir verfügen über immer mehr Studien über die Ursachen, den Verlauf und die Behandlung von Rückenschmerzen. Ihre Ergebnisse sind nun Gegenstand einer umfangreichen und anhaltenden Diskussion innerhalb der wissenschaftlich orientierten Medizin und Psychologie. Diese Diskussion enthält auch für Yogalehrende und Yoga Praktizierende wissenswerte und interessante Aspekte, die wir im Folgenden darstellen wollen.

Artikel in Heft 38. Hier der gesamte Artikel als PDF: Neues über Rückenschmerzen 2

  VIVEKA 42

Menschlichkeit entwickeln

Menschlichkeit entwickeln 

»Yoga wird oft nur wahrgenommen als ein System zum Erlernen bestimmter Körper- und Entspannungsübungen. Tatsächlich aber entstanden diese Übungen eingebettet in ein Konzept, in dem es vor allem um die Entwicklung positiver menschlicher Potenziale geht. Das berührt Fragen nach den Bedingungen rechten Handelns, nach den Möglichkeiten von Verstehen und der Suche nach Freiheit und innerer Zufriedenheit. Gerade wer sich einem undogmatischen und humanistisch geprägten Menschenbild verpflichtet fühlt, kann im alten Übungssystem des Yoga anregende Inspirationen finden.«

Artikel in Heft 42. Hier der gesamte Artikel als PDF: Menschlichkeit entwickeln

  VIVEKA 43

Yoga heilt 4: Meditation

Yoga heilt 4: Meditation 

Immer häufiger ist im Zusammenhang mit Gesundheit von den positiven Wirkungen meditativer Techniken die Rede. Grundlage dieser zunehmenden medialen Aufmerksamkeit für Meditation sind neueste Forschungen über deren Wirkungen bei der Vorbeugung und Heilung bedeutender Volkskrankheiten. Von Herz-Kreislaufbeschwerden bis zur Depression reicht die Liste der Störungen, bei denen ein positiver Einfluss von Meditation sich bestätigt. Dass Meditation einen heilenden Charakter hat ist auch die Erfahrung derjenigen, die im therapeutischen Unterrichten von Yoga mit dieser Technik arbeiten. Welche Konzepte sich im Yoga damit verbinden, auf welchen Ebenen Wirkungen zu beobachten sind, was bei der praktischen Anwendung zu beachten ist, davon handelt der vierte Teil unserer Serie.

Artikel in Heft 43. Hier der gesamte Artikel als PDF: Yoga heilt 4: Meditation

  VIVEKA 44

Yoga in der Schule

Yoga in der Schule 

Yoga für Kinder, sei es in der Kita, in Freizeitkursen oder auch in der Grundschule, etabliert sich immer mehr. Yoga für Jugendliche dagegen ist in der Öffentlichkeit nicht so präsent. Vor allem nicht an der Schule. Dass gerade aber Jugendliche von Yoga profitieren können, davon sind Anna-Leena Bahrmann und Michaela Görner überzeugt. Beide sind nicht nur Yoga - sondern auch Schullehrerinnen. Sie bekommen die Nöte von den SchülerInnen hautnah mit. Notenstress, Prüfungsangst, ein engmaschig organisierter Schulalltag und dazu noch der ganz normale Pubertätsstress - der Druck ist groß. Jugendliche müssen viel leisten. Sie müssen in einer sich immer schneller drehenden Welt und immer größeren Informationsflut den Durchblick behalten. Viele sehnen sich da nach einer klaren Struktur und wünschen sich einen Ort, an dem sie wenigstens mal für kurze Zeit ihr Gefühls- und Gedanken-Karussell zur Ruhe kommen lassen können. Um Jugendlichen diesen Raum zu geben, haben Anna-Leena Bahrmann in Berlin und Michaela Görner in Essen angefangen, interessierte Schüler/innen in Yoga zu unterrichten.

Artikel in Heft 44. Hier der gesamte Artikel als PDF: Yoga in der Schule

  VIVEKA 45

Yoga in der Wissenschaft

Yoga in der Wissenschaft 

Der aktuelle Stand

Um es vorweg zu nehmen: Noch immer sind wirklich gute und wie es so schön heißt »belastbare« Studien über Yoga rar gesät. Wir dürfen nicht vergessen, wie aufwändig und arbeitsintensiv es ist, wirklich aussagekräftige Untersuchungen über Yoga zu konzipieren und durchzuführen. Oft leiden Studien allerdings schon im Ansatz an schwerwiegenden methodischen Fehler. Gleichzeitig nimmt aber die Zahl von informativen Untersuchungen stetig zu, es gibt also allen Grund, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Quellen, bei denen Sie fündig werden können, wenn Sie nach Studien über Yoga suchen. Einige Studien geben einen Überblick über den derzeitigen Stand wissenschaftlicher Untersuchungen zu Yoga. Wir nennen Ihnen die Internetadressen, wo Sie diese Artikel finden können.

Artikel in Heft 45. Hier der gesamte Artikel als PDF: Yoga in der Wissenschaft

  VIVEKA 46

Yoga im Alter

Yoga im Alter 

Was ist alt? Wer ist „älter“? Was bedeutet es, wenn jemand Sie mit Anfang sechzig „noch ganz schön fit“ findet, was wenn Sie das Gleiche mit Anfang 80 hören? Welche biologischen Prozesse bestimmen das Älterwerden? Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Alter und Krankheit? Warum kann Yoga gerade auch für alte Menschen so hilfreich sein? Auf diese Fragen versucht der folgende Artikel Antworten zu geben.

Artikel in Heft 46. Hier der gesamte Artikel als PDF: Yoga im Alter

  VIVEKA 47

Im Gespräch: Thomas Metzinger

Im Gespräch: Thomas Metzinger 

Auf der Suche nach dem Selbst. Ein Gespräch mit Prof. Thomas Metzinger

Thomas Metzinger lehrt Theoretische Philosophie an der Universität Mainz, leitet dort den Arbeitsbereich Neuroethik und gilt weltweit als einer der profiliertesten Philosophen des Geistes. Er war von 2005 bis 2007 Präsident der Gesellschaft für Kognitionswissenschaft, seit 2009 Präsident der Association for the Scientific Study of Consciousness. Meditation ist seit über 30 Jahren fester Bestandteil seines Alltags.

Artikel in Heft 47. Hier der gesamte Artikel als PDF: Im Gespräch: Thomas Metzinger

  VIVEKA 47

Im Gespräch: Ulrich Ott

Im Gespräch: Ulrich Ott 

Wissenschaft und Meditation. Das Gespräch mit Ulrich Ott hier als PDF.

Ulrich Ott ist einer der führenden Meditationsforscher im deutschsprachigen Raum. Als Psychologe arbeitete er am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Justus-Liebig-Universität in dem Projekt "Psychophysiologie veränderter Bewusstseinszustände"; seit 2005 ist er Mitarbeiter am Bender Institute of Neuroimaging in Freiburg und leitet dort die Arbeitsgruppe "Veränderte Bewusstseinszustände". Seine viel beachtete Forschungsarbeit ist für uns sicher auch deshalb von besonderem Wert, weil er sie auf dem Hintergrund eigener Meditationspraxis und viel Erfahrung im Unterrichten von Meditation entwickelt.

Artikel in Heft 47. Hier der gesamte Artikel als PDF: Im Gespräch: Ulrich Ott

  VIVEKA 48

Yoga im Nationalsozialismus

Yoga im Nationalsozialismus 

Ein Gespräch mit Mathias Tietke über sein gerade erschienenes Buch.

Mathias Tietke
YOGA IM NATIONALSOZIALISMUS
Konzepte, Kontraste, Konsequenzen.

Artikel in Heft 48. Hier der gesamte Artikel als PDF: Yoga im Nationalsozialismus

  VIVEKA 49

Travelling Yoga: Gespäche über das Yoga Sûtra

Travelling Yoga: Gespäche über das Yoga Sûtra 

Eine neue Serie: Gespräche über das Yoga Sûtra heute
Das Yoga Sûtra blickt auf eine tausendjährige Reise zurück. Seit etwa 150 Jahren setzt sich diese Reise nun im Westen fort bis heute, wo wir inzwischen alle, die diesen Text nutzen und schätzen gelernt haben, Teil dieser Reise geworden sind. Und damit ein Stückchen daran beteiligt, ob und wie diese Reise weitergeht.

Artikel in Heft 49. Hier der gesamte Artikel als PDF: Travelling Yoga: Gespäche über das Yoga Sûtra

  VIVEKA 50

Wenn Yoga schadet

Wenn Yoga schadet 

Risiken und positive Wirkungen des Yoga
Ein in den USA im Februar 2012 erschienenes Buch sorgt noch immer für Aufregung in der Yoga-Szene: »The Science of Yoga, The Risks and the Rewards« von William J. Broad. Die New York Times veröffentlichte den Vorabdruck einiger Auszüge unter der Überschrift: »Wie Yoga ihren Körper ruinieren kann«. Und weil William J. Broad, selbst Yogapraktizierender seit vierzig Jahren, nicht irgendwer ist, sondern ein angesehener Journalist der New York Times, Gewinner aller wichtigen Journalistenpreise Amerikas, hat sein Buch entsprechend große Beachtung gefunden. Zu Recht, wie wir meinen. Es macht endlich öffentlich, was von manchen Yogalehrenden noch immer ignoriert wird: Âsanapraxis kann dem Körper durchaus Schaden zufügen. Unter welchen Bedingungen, das ist der Inhalt dieses Artikels.

Artikel in Heft 50. Hier der gesamte Artikel als PDF: Wenn Yoga schadet

  VIVEKA 51

Wie Yoga heilt

Wie Yoga heilt 

Die Darstellung und Akzeptanz von Yoga in der Öffentlichkeit hat sich über die letzten Jahre hinweg sehr positiv verändert. Mit Yoga werden immer weniger esoterische Beliebigkeit, halsbrecherische Akrobatik oder auf indische Exotik ausgerichtetes Fernweh verbunden. Vielmehr ist Yoga ein Bestandteil westlicher (Körper-)Kultur und Lebensart geworden und findet mehr und mehr Eingang in die Diskussion seriöser Wissenschaft und Medizin. In diesem neuen Blick auf Yoga erkennen wir immer wieder auch ein Echo auf das Wirken eines Mannes, dessen Weitsicht und tiefes Verständnis ihn zu einem der großen Vermittler eines zeitgemäßen Yoga hat werden lassen: TKV Desikachar.

Artikel in Heft 51. Hier der gesamte Artikel als PDF: Wie Yoga heilt

  VIVEKA 52

Inhalt der Hefte 1-52

Inhalt der Hefte 1-52 

Eine komplette Liste nach Themen und nach Heftnummern.

Artikel in Heft 52. Hier der gesamte Artikel als PDF: Inhalt der Hefte 1-52

  VIVEKA 52

Yoga Sûtra heute: Vairâgya. Über Gelassenheit.

Yoga Sûtra heute: Vairâgya. Über Gelassenheit. 

Travelling Yoga – Mehr Gelassenheit wünschen sich die meisten von uns. Aber von was lassen?
Eine Idee verlässt die Umgebung, in der sie geboren wurde, geht auf Reisen und wird dabei immer wieder neu gelesen und zwangsläufig verändert – es ist wohl der einzige Weg, lebendig zu bleiben.
Gespräche über das Yoga Sûtra heute: Vairâgya.

Artikel in Heft 52. Hier der gesamte Artikel als PDF: Yoga Sûtra heute: Vairâgya. Über Gelassenheit.

  VIVEKA 53

Persönlichkeit bilden

Persönlichkeit bilden 

Eine junge Generation hat Yoga für sich entdeckt. Sie hat die Frage eindeutig positiv beantwortet, ob Yoga seinen Platz neu definieren könnte als Lebenshilfe in einer zunehmend komplexeren Welt mit hohen Anforderungen an die und den Einzelnen.

Artikel in Heft 53. Hier der gesamte Artikel als PDF: Persönlichkeit bilden

  VIVEKA 54

Āsanapraxis neu denken

Āsanapraxis neu denken 

Offensichtlich schätzen viele Yogalehrer und Lehrerinnen eine Diskussion und kritische Reflexion ihrer Arbeit. Aber von einer breiteren Diskussionskultur im Yoga kann hierzulande noch keine Rede sein.

Artikel in Heft 54. Hier der gesamte Artikel als PDF: Āsanapraxis neu denken

  VIVEKA 55

Individualisieren in der Gruppe

Individualisieren in der Gruppe 

Was, wenn sich jemand mit körperlichen Beschwerden zum Gruppenunterricht anmelden würde? Ginge es ihm darum, trotz und nicht wegen seiner Einschränkungen Yoga zu üben, stünden die Chancen durchaus gut, dass er von einem wöchentlichen Unterricht profitiert. Vorausgesetzt allerdings, er trifft auf einen Lehrer, eine Lehrerin, die über eine doppelte Kompetenz verfügt: sie kann sein gesundheitliches Problem erfassen und pflegt in ihrem Unterricht einen kreativen und angemessenen Umgang mit Yogaübungen.

Artikel in Heft 55. Hier der gesamte Artikel als PDF: Individualisieren in der Gruppe

  INDEX

Alle Inhalte im Überblick 

Die bisher in VIVEKA behandelten Themen, nach Kategorien geordnet: Heftinhalte

Allgemeines zur Āsanapraxis
Āsana
Forum
Meditation
Prāṇāyāma
T.K.V. Desikachar – Gespräche, Vorträge, Artikel
Tradition
Wissenschaftliche Studien zu Yoga
Yoga Sūtra
Yoga und Gesundheit
Yoga weitere Themen